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OHV im Angriff mit zu vielen Fehlern

Auricher Handballer verlieren beim Tabellenzweiten VfL Gummersbach II klar – danach sah es in Halbzeit eins noch nicht aus

Die Enttäuschung war im OHV-Team (Petar Puljic, von links, Trainer Pedro Alvarez und Rostyvlas Polishchuk) nach der Niederlage beim VfL Gummersbach II groß.Foto: Bernd Wolfenberg

Die Drittliga-Handballer des OHV Aurich haben am Sonntagabend nicht für eine Überraschung sorgen können. Sie verloren beim Tabellenzweiten VfL Gummersbach II mit 27:32 Toren. Zur Halbzeit lag der OHV zwar auch schon zurück. Doch die war anders verlaufen als die zweite.

Es war eine erste Halbzeit mit Auf und Abs beim OHV Aurich. Gelang das, was geplant war, lief es gut. Aber es gab eben auch die Phasen, in denen es anders lief. „Unsere Fehler im Angriff“, haderte OHV-Teammanager Ewald Meyer zur Halbzeitpause mit der Leistung in der Offensive. Den Aurichern war klar: Um beim VfL Gummersbach II erfolgreich bestehen zu wollen, mussten Fehler im Angriff vermieden werden. Um die Gummersbacher nicht zu Gegenstößen einzuladen. „Denn das können sie richtig gut“, so Meyer.

Aber genau das passierte in jenen Phasen gegen eine sehr offensiv eingestellte Gummersbacher Abwehr. Die VfL-Spieler nutzten Abspielfehler und Fehlversuche der Auricher und waren über Gegenstöße, aber auch über die Außenspieler torgefährlich.

Entsprechend gestaltete sich der Verlauf der ersten Halbzeit. Der OHV drehte einen 2:5-Rückstand aus der siebten Spielminute mit vier Toren in Folge in ein 6:5, machte dann aus dem 6:7 ein 9:7 (18.), führte auch in der 20. Spielminute noch mit zwei Treffern (10:8) und fing sich dann vier Tore in Folge ein (10:12).

Nicht ganz drei Minuten vor der Halbzeitpause hieß es 14:14. In der verbleibenden Spielzeit blieb der OHV ohne Tor, kassierte aber noch drei.

Der OHV startete zwar verheißungsvoll in den zweiten Spielabschnitt. Verkürzte durch einen verwandelten Siebenmeter von Petar Puljic und ein Tor von Henning Stoehr den Rückstand auf ein Tor. Es sollte für den Rest des Spiels aber der kürzeste Abstand bleiben.

Die Gummersbacher setzten sich anschließend mit bis zu vier Toren ab und hielten diesen Vorsprung ziemlich sicher. Nur einmal kam der OHV noch bis auf zwei Tore heran. Das war gut fünf Minuten vor Schluss, als Kevin Wendlandt und Evgeny Vorontsov mit ihren Treffern zum 26:28 für ein „Vielleicht-geht-ja-doch-noch-was“-Gefühl sorgten. Das aber war genau so schnell wieder verflogen, wie es aufgekommen war.

„Wir haben zu viele klare Chancen vergeben und waren irgendwie nicht so richtig im Spiel“, lautete das abschließende Fazit von Meyer.

Der OHV war ohne Jorit Reshöft beim VfL Gummersbach II angetreten. Reshöft kam in der zweiten Mannschaft in der Oberliga zum Einsatz. Die traf, ebenfalls am Sonntag, im Kellerduell auf die HSG Delmenhorst. Dafür gehörte Tom Engelbarts zum Kader.

 

VfL Gummersbach II – OHV Aurich 32:27 (17:14)

VfL Gummersbach II: Knudsen, Danzenbächer, Köster (1 Tor), Hein (1), Ohl (11/davon 3 Siebenmeter), Csaba, Hrovatin (1), Unbehaun (2), Suiters (2), Israel (6), Protsiuk (2), Eickhoff (3).

OHV Aurich: Kuksa, Jungvogel; de Buhr, Wendlandt (2), Fujita (5), Vorontsov (5/2), H. Stoehr (2), Engelbarts, Hertlein, Polishchuk (6), Molnar, Hegyi (4), Crnic, Puljic (2/1).

Zeitstrafen: VfL 4 Minuten – OHV 4.

Siebenmeter: VfL 3/3 verwandelt – OHV 4/3.

Schiedsrichter: Paul Kijowsky/Lukas Strüder (Koblenz/Mainz).

Zuschauer: 86.

Torfolge: 5:2 (7. Spielminute), 5:6 (13.), 7:6 (14.), 7:9 (18.), 8:10 (20.), 12:10 (22.), 12:12 (24.), 14:14 (29.), 17:14 (30.); 17:16 (34.), 20:18 (40.), 22:18 (42.), 28:24 (51.), 28:26 (55.), 31:26 (59.), 32:27 (60.).