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Ein ständiges Auf und Ab

OHV-Teammanager Ewald Meyer blickt vor dem letzten Spiel auf eine wechselhafte Hinrunde der Auricher Handballer zurück

Gegen Bielefeld durften die OHV-Spieler einen Sieg bejubeln. Licht und Schatten wechselten sich in der Hinrunde aber zu häufig ab.Foto: Bernd Wolfenberg

Die Anhänger des OHV Aurich mussten in der Hinrunde der Dritten Liga leidensfähig sein. Es gab viele gute und viele schlechte Spiele. Mal gewannen die Auricher Handballer deutlich, ein anderes Mal waren sie einigen Gegnern hoffnungslos unterlegen. Mal verloren die OHV-Spieler unglücklich mit einem Tor, um direkt im nächsten Spiel glücklich einen Punkt mitzunehmen, längere Sieges- oder Pleitenserien gab es nicht. Zusammengefasst fehlte es den Drittliga-Handballern vor allen Dingen an Konstanz. Das sieht auch OHV-Teammanager Ewald Meyer so. „Es war ein ständiges Auf und Ab. Mit der Punkteausbeute können wir nicht ganz zufrieden sein. Es hätten wohl vier oder sechs mehr sein müssen“, sagt Meyer vor dem letzten Hinrundenspiel am Sonntag bei LIT 1912 II.

Mit 11:17-Punkten laufen die Auricher Handballer den gesteckten Zielen hinterher. Platz vier sollte es nach Möglichkeit sein, davon ist der OHV meilenweit entfernt. Doch mit einem Sieg in Ostwestfalen können sich die Handballer zumindest aus der Abstiegsregion verabschieden. Anpfiff ist um 17 Uhr. „Da zählt für uns nur ein Sieg und den werden wir auch schaffen“, ist sich der OHV-Teammanager sicher. In der Vergangenheit habe man häufig gut ausgesehen und auch einige Punkte geholt. Die Marschroute für einen erfolgreichen Auftritt lautet für Ewald Meyer: „Mit einer ordentlichen Deckung den Gegner zu Fehlern zwingen und dann mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg kommen.“

Hört sich einfach an. Doch so richtig einschätzen kann auch Meyer die Mannschaft immer noch nicht. Die Integration der Neuzugänge dauert länger, als sich die OHV-Verantwortlichen sich das vor der Saison gewünscht hatten. Oft waren es die etablierten Spieler, die in entscheidenden Momenten da waren und die Punkte sicherten. Meyer glaubt an die Qualität der Neuen. „Sie stehen auf dem Sprung, aber es ist eben auch nicht leicht, einen Kevin Wendlandt oder Jannes Hertlein zu verdrängen“, sagt er.

Vertragsgespräche beginnen im Januar

In seiner persönlichen Rückschau auf eine turbulente und wechselhafte Hinrunde ist ihm besonders der Auftritt gegen Hildesheim positiv in Erinnerung geblieben. Gegen den Tabellenführer lieferten die OHV-Auricher eine eindrucksvolle Leistung ab und verloren am Ende nur mit einem Tor. „Da haben wir gesehen, dass wir auch gegen die Topteams der Liga mithalten können“, so Meyer.

Doch es gab auch bittere Ausschläge nach unten. In Melsungen und Großenheidorn waren die Leistungen schlecht, beim Aufsteiger fingen sich die Auricher 40 Gegentore. Mit einem Erfolg im letzten Auswärtsspiel des Jahres fällt auch der Blick auf die Tabelle leichter.

Eine Woche lang müssen die OHV-Handballer noch trainieren, dann folgt eine kleine Verschnaufpause bis zum Trainingsstart am 3. Januar. Für die OHV-Verantwortlichen beginnt außerdem die Zeit der Gespräche. Einige Spielerverträge laufen aus, genauso wieder der Vertrag von Trainer Pedro Alvarez. Eine Tendenz zur Trainerfrage ließ sich Ewald Meyer nicht entlocken.

Fest steht: Neue Spieler werden für die Rückrunde nicht verpflichtet, der OHV vertraut seinem Kader. Mit den vorhandenen Spielern wollen die Auricher in der Rückrunde noch einmal angreifen. „Es wäre schön, wenn wir noch ein paar Plätze nach oben klettern könnten“, wünscht sich OHV-Teammanager Ewald Meyer.