Please select a page template in page properties.
Zum Hauptinhalt springen

OHV auf Trainersuche – so ist der Stand

Auricher Drittligist tritt Sonnabend im Sauerland an – Auch Gastgeber-Verein sucht neuen Coach

Bis zum Saisonende sitzt Pedro Alvarez noch auf der Trainerbank des OHV. Foto: Doden/Emden

Aurich - Die Suche nach einem neuen Trainer für die nächste Saison läuft beim OHV Aurich auf Hochtouren. Die ersten Telefongespräche seien bereits geführt worden, sagt Lutz Günsel, einer der zwei Geschäftsführer des wirtschaftlichen Trägers OHS. In der vergangenen Woche hatte der OHV bekanntgegeben, dass der Zwei-Jahres-Vertrag von Pedro Alvarez im Sommer auslaufen wird. Während im Hintergrund nach einem Nachfolger für den Handball-Fachmann aus Portugal gearbeitet wird, bereitet der Coach sein Team auf das nächste Spiel in der 3. Liga der Staffel Nord-West vor: Am Sonnabend sind die Ostfriesen bei der SGSH Dragons zu Gast. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Halver.

Doch wie läuft denn nun die Trainersuche in Aurich? „Mit vier Bewerbern haben wir telefoniert“, sagt Günsel und ergänzt: „Es geht erst einmal darum, ob die Kandidaten die von uns geforderten Anforderungen erfüllen, ob ihre finanziellen Vorstellungen in unseren Rahmen passen und ob sie sich überhaupt vorstellen könnten, nach Ostfriesland zu ziehen.“ Denn der OHV Aurich sucht bundesweit nach einem potenziellen Nachfolger. Natürlich kämen auch im Ausland tätige Coaches in Frage, erklärt Günsel. So wie es bei Pedro Alvarez der Fall war. In seinem Heimatland war er bei Benfica Lissabon und im Nachwuchsbereich des portugiesischen Verbandes beschäftigt, ehe er 2014 zunächst in Österreich als Trainer arbeitete.

Weitere Gespräche mit Interessenten beziehungsweise mit deren Beratern werden die OHV-Verantwortlichen in den kommenden Tagen führen. Der Wunsch des OHV ist es dabei, jemanden zu finden, der in Vollzeit in Aurich arbeitet – so wie Alvarez, der nicht nur das Drittliga-Team trainiert, sondern sich auch um die Talent- und Nachwuchsförderung kümmert. Die Trainer-A-Lizenz ist dabei in jedem Fall Voraussetzung.

Die Trainerfrage soll zeitnah geklärt werden. Laut Günsel will der OHV in den nächsten zwei, drei Wochen einen Nachfolger präsentieren. Denn Klarheit möchten auch die OHV-Spieler, deren Verträge im Sommer auslaufen, haben. „Wir führen auch hier Gespräche“, sagt Günsel und verrät: „Das Grundgerüst der Mannschaft bleibt bestehen.“ Mehr könne er dazu jetzt noch nicht sagen, schließlich seien die jeweiligen Verträge noch nicht unterzeichnet.

Sportlich liegt der Fokus für den OHV Aurich jetzt erst einmal auf dem anstehenden Auswärtsspiel bei den Dragons. Genau wie der OHV ist aber auch der Verein aus dem Sauerland auf Trainersuche: Wie das Fachportal „Handball-World“ berichtet, habe sich der Vereinsvorstand der Spielgemeinschaft Schalksmühle-Halver dazu entschieden, den Posten des Cheftrainers im bevorstehenden Sommer neu zu besetzen. Maciej Dmytruszynski kam 2013 als Spieler nach Schalksmühle, war seit 2017 neben dem Feld aktiv und übernahm im Juli 2022 den Trainerposten der
1. Mannschaft. Aktuell rangieren die Dragons, die vergangenen Sonnabend eine 28:39-Klatsche beim Aufsteiger MTV Großenheidorn kassierten, auf dem zehnten Tabellenplatz.

Der OHV verbesserte sich durch den 27:24-Heimsieg gegen den MT Melsungen II am vergangenen Sonntag auf Platz acht. Bester Auricher Akteur war in diesem Spiel Torhüter Marten Jungvogel, der mit 14 Paraden glänzte. Er vertrat Edgars Kuksa, der weiterhin mit einer Zerrung an der Schulter zu kämpfen hat. Kuksa stieg am Dienstag zwar wieder ins Training ein, kann sich aber nicht voll belasten. „Hinter seinem Einsatz steht noch ein großes Fragezeichen“, sagt Aurichs Teammanager Ewald Meyer. Ansonsten seien alle Spieler – Stand Donnerstagmittag – fit und könnten die rund fünfstündige Anreise ins Sauerland antreten. Der Bus fährt Sonnabendmittag um 13 Uhr los.