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Zum Durchatmen besteht kein Anlass

OHV-Handballer sind Sonnabend bei der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld. Tabellenplatz der Auricher sieht besser aus als er ist

Volle Konzentration heißt es für die Drittliga-Handballer des OHV Aurich (im Bild Ryuga Fujita im Spiel gegen die SGSH Dragons) im Saisonfinale. Foto: Bernd Wolfenberg

Von wegen durchatmen können: Das würden die Drittliga-Handballer des OHV Aurich ja gerne. Aber dafür ist ihre Tabellensituation auf der Saison-Zielgeraden noch zu angespannt. Am Sonnabend haben sie es in der Hand, sich in eine komfortablere Position zu bringen. Im Punktspiel (19.30 Uhr) bei der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld.

Die Lage insgesamt

Der OHV, Tabellenneunter: Das macht sich bei insgesamt 16 Mannschaften in der Staffel Nord-West zunächst einmal ganz gut. Und mit der Chance auf besser sind es bis zum sechsten Tabellenplatz, den aktuell der nächste Gegner, die TSG Bielefeld, belegt, auch nur zwei Punkte.

So viel zum ersten Blick. Der der Auricher ist gerade deshalb aber nach unten gerichtet. Denn bis zum 14., dem drittletzten Tabellen- und damit Abstiegsplatz sind es nur magere vier Punkte. Die direkte Konkurrenz hat dem OHV am vergangenen Wochenende, der selbst spielfrei war, nicht in die Karten gespielt. „Ergebnistechnisch ist es nicht mitgelaufen“, musste OHV-Trainer Eric Hettmann da feststellen. Vier Spiele stehen für die Auricher noch auf dem Restprogramm. Unter anderem gegen den drittplatzierten VfL Gummersbach II und beim TV Emsdetten, dem Tabellenzweiten und bereits für die Aufstiegsspiele zur 2. Bundesliga qualifiziert.

Der OHV und sein nächster Gegner

„In den Spielen, die ich per Video gesehen habe, haben sich die Bielefelder als geschlossenes Team präsentiert und sehr mannschaftsdienlich gespielt“, sagt OHV-Trainer Eric Hettmann. Und dass den Bielefeldern noch ihr Nachholspiel vom Mittwoch beim TV Emsdetten in den Knochen steckt, davon geht er nicht aus: „Das sind alles gut trainierte Sportler.“

Mit ihrer Leistung, die die Bielefelder gegen die favorisierten Emsdettener zeigten, setzten sie ein dickes Ausrufezeichen. Zumal in einem Auswärtsspiel. „In eigener Halle sind die Bielefelder stärker als auswärts“, sagt Hettmann.

Am Ende stand für die TSG am Mittwoch zwar eine 33:39-Niederlage. Das Ergebnis spiegelt jedoch nicht den Verlauf wider. Zur Halbzeit hatten die Bielefelder 18:14 geführt und auch noch zehn Minuten vor Schluss vorn gelegen (32:31).

„Auf die Abwehr wird es ankommen“, sieht Hettmann in der Defensive den Schlüssel für den angestrebten Erfolg bei der TSG. Er hat dabei auch das Hinspiel im Kopf.

Hettmann hofft, dass seine Mannschaft bei der TSG schneller ins Spiel findet, schneller in den Wettkampfmodus schaltet als zuletzt bei den Sportfreunden Söhre. Es war nach der Trennung vom bisherigen Coach Pedro Alvarez Hettmanns erstes Spiel als OHV-Trainer.

So lief das Hinspiel

„Da war die Abwehr ein Grundstein für den Sieg“, sagt Hettmann. Der OHV kassierte nur 23 Gegentore und gewann 31:23. So klar wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf aber nicht. Nach einer 15:10-Halbzeitführung gelang dem OHV zwischen der 36. und 45. Spielminute nur ein Tor. Er lag in der 49. Spielminute sogar zurück (21:22) und ließ dann bis zur 60. Spielminute kein Tor mehr zu.

Die personelle Situation des OHV vor dem Spiel

Ein dickes Fragezeichen muss der OHV-Trainer hinter den Einsatz von Josip Crnic setzen. Crnic hat sich am Dienstag im Training ohne gegnerische Einwirkung am Knie verletzt. Eine MRT steht noch aus. Alle weiteren Spieler aus dem Stammkader stehen zur Verfügung.