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Mannschaften wollen OHV-Jubiläum krönen

Drittliga-Handballer stehen am Festtag des Vereins vor einem wichtigen, die Zweite vor einem alles entscheidenden Spiel

Fokussiert sind die Drittligaspieler des OHV Aurich (mit Ball Rostyvlas Polishchuk) auf ihren nächsten Gegner, den VfL Gummersbach II.Foto: Bernd Wolfenberg

Trubel und Heiterkeit sind an diesem Sonnabend in der Sparkassen-Arena garantiert. Den ganzen Tag über. Der OHV Aurich feiert sein 25-jähriges Vereinsbestehen mit einem bunten Programm. Und was ist mit dem Jubel? Den wollen die Drittligamannschaft des OHV, die um 19 Uhr den Tabellendritten VfL Gummersbach II empfängt, und der OHV Aurich II beisteuern. Für die zweite Mannschaft ist es der letzte Spieltag und das alles entscheidende Spiel um den Verbleib in der Oberliga. Gegner um 15 Uhr ist die SG Achim/Baden.

Aber erst einmal zur Aufgabe des Drittligateams. „Wir dürfen uns von dem Trubel nicht beeindrucken lassen“, sagt OHV-Trainer Eric Hettmann. Er und seine Mannschaft sind voll fokussiert auf das Spiel gegen den VfL Gummersbach II. Denn die Auricher stehen nicht so gut da wie ihr Gegner.

Die Gummersbacher sind Tabellendritter und damit jenseits von gut und böse. Die Auricher sind Zehnter und können keinen Haken hinter ihr Minimalziel machen, das auf den Verbleib in der 3. Liga reduziert ist. Jedenfalls noch nicht. Das aber wollen sie schnellstmöglich nachholen. „Es ist eine große Chance, den Verbleib vorzeitig perfekt zu machen“, so der OHV-Trainer.

Motivation jetzt auch in Leistung umsetzen

Mit dem Eindruck, den Hettmann aus den Trainingseinheiten gewonnen hat, ist dafür schon mal eine Voraussetzung erfüllt: „Alle sind hochmotiviert.“ Jetzt gelte es, diese Motivation so ins Spiel zu bringen, dass sie auch in Leistung umgesetzt werden könne.

Die Auricher treffen mit dem VfL Gummersbach II auf eine, so Hettmann, technisch starke und einen schnellen Handball spielende Mannschaft.

Häufig sind zweite Mannschaften von Bundesligisten ja nur „Mitläufer“ in ihren Staffeln. Nicht so die junge Gummersbacher Reserve. Die hat von Anfang an oben in der Tabelle mitgespielt und sich dort etabliert.

Worauf sich die Auricher einstellen müssen: Die Gummersbacher spielen eine offensive Abwehr. Das ist an sich nichts Besonderes. „Aber in dieser Intensität unüblich“, hat Hettmann analysiert. Das Hinspiel haben die Auricher mit 27:32 Toren verloren.

Der OHV-Trainer setzt bei dieser schweren Aufgabe, vor der die Mannschaft steht, am Sonnabend auch auf die Unterstützung der Fans. Es ist das erste Heimspiel des OHV unter neuen personellen Voraussetzungen nach der Trennung von Trainer Pedro Alvarez.

Hettmann muss gegen den VfL definitiv weiterhin auf den Einsatz des knieverletzten Josip Crnic verzichten. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jorit Reshöft. Er hatte sich im Spiel des OHV in der Vorwoche bei der TSG Altenhagen-Heepen Bielefeld an der Schulter verletzt. Ein MRT ist gemacht, das Ergebnis steht noch aus. „Über seinen Einsatz werden wir kurzfristig entscheiden“, sagt Hettmann.

Im Anschluss an das Spiel lädt der OHV die Zuschauer anlässlich des Jubiläums zur Fete mit DJ und Freibier ein.

Während für die Drittliga-Handballer des OHV das Spiel gegen den VfL II zwar ein wichtiges, aber noch nicht das Entscheidende ist, geht es für die Mannschaft des OHV II um 15 Uhr gegen die SG Achim/Baden um alles. Ein Sieg und der Verbleib in der Oberliga ist als Tabellenvorletzter gesichert. Für Trainer Sören Rossow und Betreuer Leon Höppner sowie auch einige Spieler, die ebenfalls mit Ende dieser Saison aufhören, wäre es zumindest ein versöhnlicher Abschluss.

Gewinnen die Auricher nicht, müssen sie abwarten, was Schlusslicht HSG Delmenhorst macht. Die Delmenhorster haben ein Heimspiel gegen den Tabellendritten TV Cloppenburg. Anwurf dort ist aber erst um 19 Uhr. Die HSG und den OHV II trennt in der Tabelle lediglich ein Punkt.