Text: Ulrich Mittelstädt
Nur mit sieben Spielern, von denen nur vier zur Stammmannschaft gehörten, trat die Auricher Reserve die Fahrt zum Spitzenreiter in Horneburg an, so dass von Anfang an klar war, dass es keine Auswechselmöglichkeit geben würde. Ziel konnte es daher nur sein, so lange und so gut wie möglich Widerstand zu leisten. Das gelang zunächst überraschend gut. Nach 20 Minuten lag die Mannschaft nur mit drei Toren zurück, hatte zu Anfang sogar mit 3:1 geführt und erst kurz vor Halbzeitpfiff traten die ersten Ermüdungserscheinungen auf. Immerhin war der Pausenrückstand mit sieben Toren noch recht achtbar. Nach der Pause ein ähnliches Bild. Etwas erholt hielt die Mannschaft wieder gut dagegen und ließ bis zur 50. Minute den Abstand nicht mehr größer werden und erzielte wie auch der VfL Horneburg dreizehn Tore. In den letzten zehn Minuten ließ die Kraft erheblich nach, die Auricher sehnten nur noch den Schlusspfiff herbei und konnten den schnellen Angriffen der Horneburger nichts mehr entgegensetzen. So gingen die letzten zehn Minuten mit 2:10 Toren an den VfL Horneburg.
Das Endergebnis von 30:45 wird daher der Leistung der Auricher in keiner Weise gerecht. Ihr Trainer Sören Rossow konnte daher seinen sieben Spielern bescheinigen, dass sie ihre Sache richtig gut gemacht hätten.
Chris Eiben (TW), Eric Dannehl (7), Jonas Speckmann (6), Patricio Gonsalvez Solis (5), Sönke Fikus (2), Jendrik Rieken (2)
Trainer: Sören Rossow
