26:31 (11:16)
Die SG Aurich-Marienhafe verliert auch das zweite Spitzenspiel innerhalb einer Woche gegen Schaumburg-Nord und rutscht auf Platz vier der Tabelle ab.
Das Spiel war wie ein Spiegelbild der Partie gegen den VfL Vinnhorst. Aber der Reihe nach:
Wieder verlief die Anfangsphase ausgeglichen. (7:7, 10 Minute). Die Gastgeber hatten allerdings Pech, da Wilko Metzler, der bislang beste Torschütze der Saison, bereits nach wenigen Minuten umknickte und vorerst nicht mehr eingesetzt werden konnte. Dann begann wieder eine Phase, in der der Gegner sich absetzen konnte. Die Abwehr war nicht griffig genug gegen die im Eins-Gegen-Eins sehr starken Schaumburger und im Angriff wurde teils überhastete Würfe genommen oder man scheiterte mit freien Würfen am Gästetorwart. Der Treffer von Magnus Harms zum 11:16 stellte den Halbzeitstand her.
Direkt nach der Halbzeit begann die stärkste Phase der SG. Der erste Angriff der HSG wurde abgewehrt und Mats Grotjan läutete mit seinem Tor zum 12:16 die Aufholjagd ein. Nach zwei Treffern von Sjelle Dähn und einem weiteren von Grotjan war das Spiel beim Stand von 15:17 wieder spannend, eine sehr harte Zeitstrafe gegen die SG bremste den Lauf der SG dann wieder ein wenig. Die Gäste konnten sich wieder auf 16:20 absetzten. Die Ostfriesen gaben aber nicht auf und verkürzten erneut auf 19:21. Eigentlich sprach das Momentum jetzt für die SG, aber im Anschluss wurden teilweise sehr leichte Ballverluste produziert. Die HSG nutzte die Fehler durch mehrere Tempogegenstöße gnadenlos aus. Ein 5:1-Lauf der Gäste innerhalb von nur 3 Minuten brachte die Entscheidung. Wie auch im Spiel gegen Vinnhorst fehlte in der Crunchtime das letzte bisschen Konzentration und vielleicht auch ein wenig das unbedingte Selbstvertrauen, um eine der beiden besten Mannschaften der Liga zu schlagen. In den letzten Minuten versuchte die SG es noch mit einer Manndeckung, aber gegen die individuell starken Schaumburger fruchtete das nicht mehr. Endstand 26:31.
Fazit: Der Mannschaft fehlt für den Sprung ganz nach oben nicht mehr viel, aber es fehlt halt noch ein wenig. Es gilt weiter an der Handlungsschnelligkeit, der individuellen Durchschlagskraft und vor allem an der Minimierung der leichten Fehler zu arbeiten.
Vielen Dank an die vielen Zuschauer, die uns auch tatkräftig unterstützt haben. Wir hoffen, dass am kommenden Samstag, den 21. März, um 17:00 Uhr wieder viele den Weg in die Kurt-Knippelmeyer-Halle finden. Dann geht es im Spiel gegen den SV Stöckheim aus Braunschweig wieder darum Punkte zu sammeln, um den dritten Platz zu erreichen, der die feste Qualifikation für die Regionalliga 26/27 bedeutet.
Für die SG:
Jacob Kohler, Steve Akkermann; Mats Grotjan (2), Karl Janßen (1), Magnus Harms (5), Sjelle Dähn (8/4), Jelto Betten (2), Simon Klaassen (1), Tom Lüder (1), Wilko Metzler (4), Dieke Duin (2)
