A-Jugend Oberliga: SG Aurich Marienhafe unterliegt dem TV Dinklage mit 35:38
Text: Jendrik Rieken
Die A-Jugend der SG Aurich Marienhafe musste am Freitagabend eine bittere Heimniederlage hinnehmen. Gegen den TV Dinklage unterlag die Mannschaft in einer torreichen Partie mit 35:38.
Bereits vor dem Anpfiff war klar, dass es kein eindeutiges Spiel werden würde – zu ausgeglichen hatten sich die beiden Teams schon in der vergangenen Saison präsentiert. Damals gewann Aurich zunächst deutlich mit 39:27, verlor das Rückspiel knapp mit 34:35 und entschied das dritte Duell hauchdünn mit 36:34 für sich.
Doch der Auftakt verlief diesmal alles andere als optimal. Nach elf Minuten lag die SG bereits mit 5:10 zurück. Ein schwacher Start, den die Gastgeber jedoch mit großem Einsatz wieder korrigierten. Bis zur Pause kämpfte sich das Team Tor um Tor heran und stellte mit dem 17:18-Halbzeitstand den Anschluss wieder her.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Mannschaften ihre Stärken vor allem in der Offensive ausspielten. Die Ostfriesen blieben dank viel Tempo und trotz einer nicht immer sattelfesten Abwehr weiter im Spiel. Einen wichtigen Anteil daran hatte B-Jugend-Torwart Jacob Kohler, der mit starken Paraden mehrfach für Entlastung sorgte. Im Angriff konnten Nicolas Brix mit 7 Toren und Colince Rosenboom mit 8 Toren viele Würfe erfolgreich verwandeln.
In der Schlussphase setzten die Gäste aus Dinklage allerdings die entscheidenden Akzente. Aurich-Marienhafe schwächte sich durch zwei unnötige Zeitstrafen selbst, was Dinklage nutzte, um sich leicht abzusetzen und den Sieg über die Zeit zu bringen.
Am Ende stand ein 35:38 aus heimischer Sicht – die dritte Niederlage im vierten Saisonspiel. Dennoch lässt sich Positives mitnehmen: Die Mannschaft wächst immer besser zusammen und hat erneut gezeigt, dass sie in der Oberliga absolut mithalten kann.
Für die SG spielten:
Adriano Folkers (Tor), Jacob Kohler (Tor);
Magnus Harms (4), Sönke Fikus (1), Sjelle Dähn (3), Nicolas Brix (7), Jonah Bitzhöfer (3), Tjark Müller (5), Jendrik Rieken (1), Karl Janßen (2), Colince Rosenboom (8);
